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Hotelgutschein für 2 - Mai im Wienerwald

Mai im Wienerwald

Die Ferne ist normalerweise ein verheißungsvoller Ort. Außer im Mai, da liegt das Gute so nah, dass man es sogar vom Fenster aus sehen kann. In diesem herrlichen Monat ist es ein Vergnügen, den Bäumen beim Sprießen, den Blumen beim Blühen und der Sonne beim Strahlen zuzusehen und dabei den herrlichen Duft der Natur mit jedem Atemzug aufzunehmen. Am liebsten tue ich das in meiner Heimat, dem schönen Wienerwald. Lassen Sie sich einladen zu einem kleinen Streifzug durch diesen fabelhaften Biosphärenpark vor den Toren Wiens. Die interessantesten Ausflugsziele und schönsten Maibräuche habe ich hier in einer kleinen aber feinen Best-of-Sammlung für Sie zusammengestellt.
Der Wienerwald:
Daten, Fakten & Highlights


Der Wienerwald, seit 2005 UNESCO-Biosphären­reservat, ist die Kultur- und Mittel­gebirgs­landschaft, die Wien auf 1250 km² mit Laub­wäldern, Bergen und viel­fältigen Offenland-Bereichen im Westen umschließt.
Teile des Wienerwaldes reichen in sieben Bezirken hinein bis nach Wien, der einzigen Weltstadt, die zum Teil in einem Biosphärenpark liegt. Unzählige Natur- und Kulturschätze finden sich in diesem auch sozioökonomisch bedeutenden Erholungsgebiet, das fast ein Zehntel der österreichischen Bevölkerung beheimatet.
Zisterzienserabtei Heiligenkreuz (Foto © Susanne Hammerle, Stift Heiligenkreuz)
Sehenswert ist z.B. das vom Markgraf Leopold III, dem heiligen Schutzpatron Österreichs, im Jahre 1133 gegründete Zisterzienser-Stift Heiligenkreuz. Berühmtheit erlangte das zweitälteste, durchgehend bestehende Zisterzienser-Kloster der Welt in neuerer Zeit auch durch die CD „Chant – Music for Paradise“. Das gesungene Chorgebet der Mönche, der 900 Jahre alte Gregorianische Choral, stürmte völlig unerwartet sogar die Pop-Charts. Aber auch für Architektur-Interessierte ist das Stift mit seiner bis ins 12. Jh. zurückgehenden Baukunst ein wahrer Schatz.

Eine ruhmreiche kleine Geschichte hat ebenso das „Kaiserbründl“ in Pressbaum zu erzählen: Kaiserin Sissy war so begeistert von dem Wasser der Wienfluss-Quelle, die sie bei einer Wander-Rast anno 1882 entdeckte, dass sie es sich extra für die Zubereitung ihres Kaffees nach Schönbrunn bringen ließ. Ob das Wasser dieser Quelle auch innere Schönheit verleiht, wie der Volksmund sagt, ist jedoch nicht eindeutig belegt. Einen grandiosen Rundumblick gibt es auf dem höchsten Punkt des Wienerwaldes, der Matras-Warte am 893 m hoch gelegenen Schöpfl bei Klausen-Leopoldsdorf. Gleich neben der Aussichtsplattform stärkt man sich im Schöpfl-Schutzhaus mit richtig gutem Essen. Tipp: Schafskäse mit Kürbiskernöl und Schnitzel schmecken hier ganz ausgezeichnet.
Schloss Laxenburg (Franzensburg)
Unbedingt empfehlenswerte Wienerwald-Sehenswürdigkeiten sind weiterhin die märchenhaft schönen, kaiserlichen Schlösser von Laxenburg im Bezirk Mödling mit dem Alten Schloss, dem Blauen Hof und der Franzensburg. Letztere befindet sich mitten in den malerisch inszenierten Schlossgärten auf einer Insel im Schlossteich. Sehr beeindruckend sind auch die beiden rund 900 Jahre alten Stifte Klosterneuburg und Klein-Mariazell (1114 und ca. 1135 vom Hl. Leopold gegründet), mit unzähligen historischen Kostbarkeiten und Heiligtümern. Halt machen sollte man ebenfalls an einer der vielen Wallfahrtskirchen und natürlich in den berühmten Weinorten Baden, Bad Vöslau, Sooß, Mödling und dem überaus idyllischen Gumpoldskirchen. Einen Besuch sind zudem die Seegrotte Hinterbrühl mit Europas größtem unterirdischen See, etliche Langlaufloipen, zahlreiche Golfclubs und das Magna Racino (Europas modernste Pferderennbahn) wert. Eine gute Sammlung mit über 160 Ausflugszielen im Wienerwald finden Sie hier.
Sommerfrische im Freibad – das Vöslauer Thermalbad

Im Mai öffnen sich endlich die Türen der Freibäder. Wenn man nicht gerade in der glücklichen Lage ist, am See oder am Strand zu wohnen, führt eigentlich kein guter Weg an dieser erfrischenden Sommerfreude vorbei.
Das schönste Freibad im Wienerwald – und überhaupt – ist für mich das Thermalbad in Bad Vöslau. Auf 45 000 m² Park- und Waldflächen und 3 Ebenen fühlt man sich ein wenig in die Zeit der Jahrhundertwende zurückversetzt. Kaiserliches Sommerfrische-Ambiente und die in Schönbrunnergelb gehaltenen historischen Kabanen (kleine Appartements, die für den Sommer oder ganzjährig gemietet werden können), Steintreppen und –statuen mit antik-römischer Anmutung, efeubewachsene Säulen auf der einladenden Balustrade über dem Sportbecken, riesige, dicke Platanen und ein großes Naturbecken mit Insel und Brücke bereiten gemeinsam mit dem Waldbecken ein beinahe nostalgisches Badevergnügen.
Im „grünen“ Becken badet man übrigens in original Vöslauer Mineralwasser, das innerhalb der letzten 15 000 Jahre gereinigt und mit wertvollen Mineralien angereichert wurde. Schwimmt man zur Ursprungsquelle, die das Naturbecken speist, darf man das „Vöslauer“, das aus 660 m Tiefe direkt hier aus der Erde sprudelt, völlig kostenfrei und frisch von der Quelle trinken. Spaziert man einige Stufen durch den duftenden Föhrenwald hinauf zu Waldbecken, Beachvolleyball- und Tennisplatz bietet sich ein weitläufiges Areal mit schöner Wiese und schattigen Plätzchen. Dort oben erfrischt man sich am besten bei einem Drink und einem Schwätzchen mit dem sympathischen Betreiber der familiär geführten Milchbar, um anschließend bei einer entspannten Runde Minigolf gleich nebenan sein Handicap auf spielerische Art zu verbessern. Für kühlere Tage empfiehlt sich der großzügige Saunabereich mit finnischer Sauna, Biosauna, Sole-Dampfbad und Hamam.
Eingang (links), Balustrade mit Blick aufs Sportbecken im Bad Vöslauer Thermalbad (Mitte) und Schwallduschen mit „Römerflair“ (Fotos: Thermalbad Vöslau)
Idealerweise lässt man so einen Badetag bei einem gemütlichen Heurigen – entweder in Vöslau selbst oder im nahen Weindorf Sooß – ausklingen, wo man den Wein der ansässigen Winzer verkosten und beim Heurigenbuffet herzhaft zugreifen kann. Ein Geheimtipp mit Kunstflair ist der Heurigen von Conny Plos, deren gemütlich-geschmackvolles Lokal mit schönem Garten und Skulptur- und Bildausstellungen immer wieder Künstler anzieht. Guten Wein und einen ebenso schönen Garten hat auch beispielsweise das Weingut Fischer, nur rund hundert Meter weiter auf der Sooßer Hauptstraße.
Empfehlung für Kulturliebhaber: Angelika Hagers „Schwimmender Salon“. Die Star-Kolumnistin („Polly Adler“) und Intendantin dieses Theater-Festivals bringt diesen Sommer zum fünften Mal sechs ausgesuchte Theater-Leckerbissen – von amüsant (beispielsweise Loriots „Szenen einer Ehe“) bis tragisch (z.B. Anna Karenina und Goethes Werther) – auf die „Seebühne“ im Thermalbad. Mit dabei: Mavie Hörbiger, Claus Peymann, Sunnyi Melles, Christoph Grissemann u.v.m. Termine und Infos finden Sie hier.
Römer-, Kaiser-, Biedermeier- und Kurstadt Baden

In Baden, das seinen Namen „Aquae“ (deutsch: Bäder) schon von den Römern zur Zeit des Kaisers Claudius (41 – 54 n.Chr.) aufgrund seiner jahrtausendealten, heißen Schwefelquellen erhalten hat, lässt es sich genussvoll leben. Als Magnet vieler Berühmtheiten aus dem Adel über die Politik bis hin zu Musikern und Künstlern, hat sich Baden den Charme der „guten alten Zeit“ größtenteils bewahrt.
Vielfältige, fantasievoll und originell gestaltete Villen spiegeln noch heute den Glanz der Monarchie wider. Über Jahrhunderte weg galt Baden als bekannter, mondäner Kurort. Hier über ein eigenes Domizil zu verfügen galt als Privileg, das sich nur wenige leisten konnten und das dem wohlhabenden Bürgertum oder dem Adel vorbehalten war.
Stadtkern Baden (Links oben und rechts unten: Stadttheater, rechts oben: Rathaus mit barocker Pestsäule am Hauptplatz, links unten: Kirche St. Stephan)

So kam beispielsweise Kaiser Franz I. 38 Jahre lang durchgehend in seine Badener Sommerresidenz, Beethoven schrieb hier in einem seiner 17 Badener Sommer seine „Ode an die Freude“, die jetzige Europahymne, und die berühmte Wiener Sachertorte fand hier ihre ersten Testesser.

Gute Luftverhältnisse und 14 stark schwefelhaltige Heilquellen, wovon sich die älteste in einem Stollen direkt unter dem edlen Congress Casino befindet, machen Baden auch heute noch zu einem Kurort erster Klasse.
Der wunderschöne Kurpark mit Sommerarena (Freilichtbühne für Musicals und Operetten von Strauss, Lehár u.v.m.), das Stadttheater, das Rosarium im Doblhoffpark, die gegenüberliegenden Burgruinen Rauheneck und Rauhenstein, die Römertherme, das denkmalgeschützte Aquädukt Baden, eines der gemütlichen, traditionellen Cafés oder ein Heuriger mit Badener Weinen sind weitere beliebte, sehens- und erlebenswerte Attraktionen.

Jagdschloss Mayerling einst (links) und heute (rechts) (Foto © Susanne Hammerle, Stift Heiligenkreuz)

Ein weiterer Pluspunkt ist die Lage Badens: Nur eine halbe Autostunde oder 18 Zugminuten entfernt liegt die Hauptstadt Wien. Zur Shopping City Süd (SCS), einem der größten Einkaufszentren Europas mit rund 180 000 m² Verkaufsfläche, ist es ein Katzensprung.
Nur jeweils eine Viertel Stunde fährt man durch das schöne Helenental zur Zisterzienserabtei Heiligenkreuz und zum ehemaligen Jagdschloss in Mayerling, wo Sissis Sohn, Kronprinz Rudolf, mit seiner Geliebten Mary Vetsera die letzten Stunden seines Lebens verbrachte.
Genau über dem Bett, in dem sich der Doppelselbstmord ereignete, steht übrigens jetzt der Hochaltar der aus dem tragischen Anlass neu errichteten Kirche der Karmelitinnen, die noch heute für das Seelenheil des Thronfolgers und alle vom Schicksal getroffenen Menschen beten.

Mary Vetsera mit Kronprinz Rudolf, Hochaltar in Mayerling
(Fotos © Susanne Hammerle, Stift Heiligenkreuz)
Brauchtum, Kultur und Religion im Mai

Pünktlich zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, erstrahlt der Maibaum in beinahe allen Gemeinden. Man schmückt, bewacht und „stiehlt“ den geschälten und bekränzten Baumstamm oder kraxelt an ihm hoch, das gehört einfach dazu.
Auch der von der Amerikanerin Ann Jarvis gegründete Muttertag am jeweils 2. Sonntag im Mai ist untrennbar mit diesem Monat verbunden, auch wenn Ms. Jarvis ob der Kommerzialisierung des Muttertages diesen im Nachhinein wohl gerne wieder abgeschafft hätte.

Im katholischen Glauben ist der Mai der Mutter Jesu geweiht und wird auch „Marienmonat“ genannt. Das farbenreiche Aufblühen der Natur erinnert symbolisch an die Gottesmutter als „edle Rose“ und „schönste Blume“.
Fronleichnamsprozession in Heiligenkreuz, Festzug. 

Fotos © Susanne Hammerle, Stift Heiligenkreuz

Maiandachten, Flurprozessionen und Bittgänge an den 3 Tagen vor Christi-Himmelfahrt (immer donnerstags am 40. Tag nach Ostern) für gutes Wetter wie auch eine gedeihliche Ernte und vor allem die Fronleichnamsprozession prägen das Bild des Wienerwalds im Mai.

Verehrung des Leibes Jesu in der Monstranz mit Blütenschmuck, „Himmel”(unten). Fotos © Susanne Hammerle, Stift Heiligenkreuz
Die Fronleichnamsprozession ist dabei besonders feierlich. Mit Heiligenfahnen, „Himmel“ (verzierter Baldachin, der über dem Allerheiligsten in der Monstranz getragen wird), Blaskapelle und vielerorts auch Feuerwehr, Schützen, Trachten und blütenstreuenden „Blumenmädchen“ zieht man betend und singend durch die Straßen.

Nach den Prozessionen wird vielerorts noch zünftig gegessen und gefeiert. Auch finden im Mai, dem „Liebesmonat“, viele Hochzeiten statt. Eine wunderschöne Wallfahrtskirche dafür findet sich dabei auf der Via Sacra, dem Pilgerweg von Wien nach Mariazell in der Steiermark, im kleinen Örtchen Hafnerberg bei Alland.
Die Schwechat bei Alland
Dörfl, Klausen-Leopoldsdorf
Österreichs größtes Fitnesszentrum ohne Dach

Der Wienerwald ist seit jeher eine Oase der Erholung und Regeneration. Laut einer Studie der MedUni Wien nutzen 90 % der ÖsterreicherInnen den Wald in ihrer Freizeit. Am liebsten gehen die Menschen im Wald spazieren (jeder Zweite) und immerhin jeder Fünfte nützt den Wald für sportliche Aktivitäten wie Radfahren, Wandern oder Laufen. Positive Effekte wie Stressabbau, Stärkung der Immunabwehr und Verbesserung der Schlafqualität fördern dabei das Wohlbefinden und stimmen glücklich. Mit den steigenden Temperaturen macht die Bewegung in der frischen Luft jetzt noch mehr Freude. Damit auch die Optik stimmt, empfehlen wir JOY sportswear für das passende Sport- und Freizeitoutfit, welches Komfort und Bequemlichkeit mit sportlichem Design verbindet. Damit tanken Sie beim Training in der freien Natur oder beim Entspannen auf und machen gleichzeitig eine gute Figur.



Ihr Hotel für einen Wienerwald-Besuch:

College Garden Hotel
Wein, Wasser und Wienerwald
Nur 5 Minuten per pedes vom grandiosen Thermalbad entfernt ist das College Garden Hotel die ideale Beherbergung für einen Besuch des schönen Kurorts Bad Vöslau. In nur 5 Minuten fahren Sie in die Kurstadt Baden, in einer halben Stunde sind sie via Zug oder Südautobahn in Wien oder am Flughafen Schwechat. Lichtdurchflutete Zimmer, trendiges Design, Balkon, Lobby und das 150 m² große Bistro mit Schauküche und köstlicher Kulinarik erwarten Sie!
Senator Hotel Vienna****
Alles da – und so nah!
Wohin Sie in der Walzerstadt auch wollen, zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt, den Weinlokalen und Weinbergen oder ob Sie die Natur des Wienerwaldes zum Ziel haben – das Senator Hotel Vienna ist davon nur wenige Minuten entfernt. Gemütliche Zimmer in fröhlichen Farben, ein breites Frühstücksangebot, traditionelle Köstlichkeiten und eine Hotelbar in der Lounge, die Ihnen 24 Stunden lang zur Verfügung steht, lassen keine Wünsche offen.
Das Steinberger ****
Idyllische Lage, wunderbares Essen
Das Steinberger ****
In malerischer Lage im Wienerwald empfängt Sie das Team des Hotels Steinberger mit herzlicher Gastfreundschaft. Das Hotel begeistert durch die Nähe zur Kulturmetropole Wien, gute Küche, Entspannung im Vitalbereich und vielfältige Möglichkeiten zur aktiven und gesunden Erholung. Eine Gaumen- und Sinnesfreude sind die kulinarischen Veranstaltungen des Hauses, wie Fondue-Abende und die regelmäßig stattfindenden Haus-Bälle.
Brigitte Kantusch
Urlaubsbox Redaktionsleitung
Nach Ihrem Kommunikations- und Medienstudium hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. Seit Juli 2015 ist sie dem Thema Urlaub in all seinen Facetten mit flinker Feder auf der Spur.

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