Bühne der Welt: Salzburger Festspiele

 07.06.2019

 

Klassische Musik hat Salzburg gleich zwei Beinamen eingebracht: Zum einen ist in der „Mozartstadt“ einer der berühmtesten Komponisten geboren und aufgewachsen, zum anderen ist Salzburg weltweit als „Festspielstadt“ bekannt.

 

Zwischen 20. Juli - 31. August 2019 findet in Salzburg das weltweit bedeutendste Festival der klassischen Musik bzw. darstellenden Kunst statt, das 2020 sein 100-jähriges Jubiläum feiert. 199 Aufführungen an 43 Spieltagen sorgen auch dieses Jahr wieder für ein hochkarätiges, abwechslungsreiches Programm, welches sich durch musikalische Qualität, internationale Künstler und eine Mischung aus Tradition und Moderne auszeichnet. Wir von Urlaubsbox® beantworten heute die wichtigsten Fragen rund um den Festspielsommer und versorgen Sie mit wertvollen Tipps für einen gelungenen Kurzaufenthalt in der Domstadt.


 

Entstehung der Salzburger Festspiele
Seit 1920 präsentiert sich Salzburg während der Sommermonate als „Bühne der Welt“. Wie alles angefangen hat? Die Geburtsstunde des Festivals schlug am 22. August 1920, als auf dem Domplatz Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ in der Regie von Max Reinhardt aufgeführt wurde. 1921 gab es neben der Wiederaufnahme dieser Produktion erstmals zusätzliche Konzerte. In den Folgejahren wurde das Programm durch Opern ergänzt. Die Nutzung der Felsenreitschule als Spielstätte und der Bau eines Festspielhauses ermöglichten eine Ausweitung des Spielplans. Über die Jahre wurde Salzburg rasch zum Treffpunkt der renommiertesten Regisseure, Schauspieler und Sänger ihrer Zeit.

Bereits 1948 rückte ein Mann in den Vordergrund, dessen Name bis heute untrennbar mit den Salzburger Festspielen verbunden ist: Herbert von Karajan. Am 26. Juli 1960 eröffnete der österreichische Dirigent und künstlerischer Leiter der Festspiele das neu erbaute „Große Festspielhaus“ in dem fortan 2.200 Gäste Platz fanden. Hier sollten nicht nur Mozarts Werke auf dem Programm stehen, sondern auch die beliebtesten Opern des 19. Jahrhunderts. Karajan bewirkte eine Internationalisierung der Festspiele.

 

Jedermann – Highlight der Salzburger Festspiele
Seit 1920 lockt die jährliche Aufführung des „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal die Festspielgäste auf den Salzburger Domplatz. Unter freiem Himmel und vor der Kulisse der zauberhaften Salzburger Altstadt sorgen auch dieses Jahr insgesamt 14 Aufführungen des Theaterstückes für ein unvergessliches Erlebnis.

 

Wie kommt man an Tickets?
Die Festspieltickets sind heiß begehrt und manche Vorstellungen bereits Jahre im Voraus ausgebucht. Wer während der Festspielzeit einen Kurzurlaub in Salzburg plant, sollte das Thema Eintrittskarten über die entsprechende Tickethotline möglichst früh angehen und fixieren. Auch das Kartenbüro am Herbert-von-Karajan-Platz 11 ist – September und Oktober ausgenommen – ganzjährig geöffnet. Während der Festspiele finden Kurzentschlossene außerdem täglich die Möglichkeit auf der Webseite der Festspiele noch Restkarten zu ergattern.

 

Welche Garderobe ist geboten?
Männer haben es leicht: Mit Anzug und Krawatte liegen sie fast immer richtig. Frauen sind bei Vorstellungen tagsüber mit chicen Sommerkleidern gut beraten. Am Abend gilt entsprechende Abendgarderobe. Bei den Jedermann-Aufführungen steigt man gerne auf exklusive Tracht um. Anders bei Opern-Premieren, wo der Mann im Smoking, die Dame in langer Abendrobe erscheint.

 

Anreise und Parkplatz
Während der Festspielsaison hat man es als Autofahrer in Salzburg wirklich schwer. Zwar stehen in der Mönchsberg-Garage theoretisch 1400 Parkplätze zur Verfügung, jedoch sind diese sicherlich bereits besetzt. Eine gute Ausweichmöglichkeit sind daher die Park&Ride-Stellplätze rund um die Stadt. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (S-Bahn und Züge bis zum Hauptbahnhof, Busse bis in die Altstadt) wird dringend empfohlen und ist definitiv die beste Wahl.

 

Ohne Ticket in der Stadt
Sechs Wochen lang drücken die Festspiele dem Herz der Altstadt ihren Stempel auf. Man spricht vom „Festspielbezirk“, der sich in großen Teilen mit dem UNESCO Weltkulturerbe deckt. Auch ohne Ticket lohnt ein Besuch in der Mozartstadt während dieser Zeit: Die Atmosphäre in der Stadt ist einzigartig. Public Viewing mal anders: Am Kapitelplatz, direkt neben dem Dom und mit Blick auf die Festung Hohensalzburg werden zudem 41 Highlights aus dem Programm der Festspiele über eine LED-Wall abends zum Nulltarif übertragen. Ein eingehender Wettercheck vorab ist dringend zu empfehlen, um die richtige Kleidung zu wählen!

 

Wo kann man übernachten?
Die Altstadt Salzburgs mit ihren exklusiven Hotels und Pensionen ist logischer Weise während der sechswöchigen Festivalzeit viele Monate im Voraus ausgebucht. Wer auf die Unterkünfte im umliegenden Salzburger Land ausweicht, wohnt nicht nur kostengünstiger, sondern dabei auch deutlich stressfreier und entspannter als in der überfüllten Altstadt. Gerne stellen wir Ihnen daher an dieser Stelle die Urlaubsbox® Partner in Salzburg und der näheren Umgebung vor.


 

Das Hotel Laschenskyhof liegt vor den Toren Salzburgs mitten im Grünen. Im Viersterne-Traditionshaus, das seit vielen Jahren in Wals als Familienbetrieb geführt wird, genießt man eingebettet in eine malerisch schöne Bergwelt einerseits Ruhe und viel Natur, andererseits gelangt man innerhalb kürzester Zeit in die Mozartstadt mit ihrem geschäftigen Treiben. Diese ist nämlich weniger als 10 Kilometer entfernt. Besonders während der Festspiele zu empfehlen: Die Buslinie 27 bringt Sie ab Wals schnell und direkt ins Stadtzentrum.

Mehr Infos zum Hotel finden Sie im Magazinbeitrag: „Vor den Toren Salzburgs: Hotel Laschenskyhof“

 

Das Hotel Bergrose liegt nur einen Kilometer vom Ufer des Wolfgangsees entfernt, in ruhiger Lage am Stadtrand von Strobl. Umgeben von viel Grün entspannt man im liebevoll geführten Viersterne-Betrieb inmitten des Salzkammergutes. Die etwa 40 Kilometer entfernte Stadt Salzburg kann über die B158 in deutlich weniger als 60 Minuten erreicht werden.

Mehr Infos zum Hotel finden Sie im Magazinbeitrag: „Malerisches Salzkammergut: Hotel Bergrose“

 

Unser Partnerbetrieb in Abtenau, das Viersterne-Superior Hotel Gutjahr, liegt nur 55 Kilometer von Salzburg entfernt, im schönen Tennengau am Fuße des Gosaukamms. Wer einen Aktivurlaub in der Region Dachstein West mit einem Kurztrip in die Mozartstadt verbinden will, liegt im mehrfach ausgezeichneten Wellnesshotel goldrichtig.

Mehr Infos zum Hotel finden Sie im Magazinbeitrag: „Aktiv in Abtenau: Hotel Gutjahr“

 

Buchungsinfos

Haben Sie Interesse bekommen das Hotel Laschenskyhof, das Hotel Bergrose oder das Hotel Gutjahr selbst kennenzulernen? Ein Kurzurlaub in diesen Häusern ist buchbar über folgende Urlaubsbox:

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